Das NAU-Projekt

Über sich hinaus wachsen

NAU ist der Kosename, den Generationen von Marienauer Schüler*innen ihrer Schule gegeben haben. NAU ist aber auch neu, denn der Name steht für unsere neue 11. Klasse. Mit dem Wechsel zurück zum Abitur nach 13 Jahren, dem sog. G9-System, gewinnen wir Zeit. Zeit in einer Lebensphase, die für unsere Schüler*innen sehr prägend ist. Zeit, die wichtig ist zur Ausbildung ihrer Interessen und Reifung ihrer Persönlichkeit. Wir wollen dies nutzen, indem wir das Format des klassischen Unterrichts aufbrechen – vor den Herbstferien und vor den Osterferien. Dazu geben wir unseren Schüler*innen Raum zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und einen Rahmen zur Orientierung. Im Schuljahr 2018/19 haben wir dieses Projekt begonnen.

Verantwortung übernehmen

Kompetenzen für das Leben außerhalb der Schule zu erwerben, das ist das Ziel. Im Herbst entscheiden sich unsere Schüler*innen für verschiedene Workshops. In den vergangenen Jahren haben wir bereits mit dem DRK im Rahmen eines erweiterten Erste Hilfe – Kurses zusammen gearbeitet. Daneben bieten wir mit weiteren Kooperationspartnern wie dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DBG) oder dem Umweltbildungszentrum der Stadt Lüneburg (SCHUBZ) unterschiedliche Formate an.  Im Herbst 2020 führen wir gemeinsam mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) ein Wirtschaftsplanspiel durch. Das einwöchige „Management-Information-Game“ (kurz: MIG) katapultiert unsere Schüler*innen in neue Rollen und fordert sie. Die Angebote schulen die sportlichen, sozialen und politischen Kompetenzen unserer Schüler*innen. Die Workshops finden in der Woche vor den Herbstferien statt und bilden den ersten Teil des NAU-Projekts.

Du kannst mehr als Du glaubst!

Vor den Osterferien ist Eigeninitiative gefragt: Die Schüler*innen stellen sich einer selbst gewählten Herausforderung. Egal, ob die in der Mitarbeit in einem sozialen Projekt oder einer thematischen Wanderung auf eigene Faust liegt – mindestens zwei Wochen lang können sich die Schüler*innen im In- oder europäischen Ausland ein Projekt suchen, an dem sie wachsen können. Das Ziel ist, sich aus dem Bekannten heraus zu bewegen und Neues zu wagen. Rauszugehen, mutig zu sein, mit der Herausforderung wachsen. Für die Planungen steht ihnen Projektkoordinatorin Kerstin Richter zur Seite. Außerdem sollten sich die Schüler*innen einen Paten suchen, der sie vor und während ihrer Herausforderung unterstützt. Mehr zum Ablauf des NAU-Projekts sehen sie in unserem Flyer oder im Film.

Bei allen Fragen zum NAU-Projekt wenden Sie sich gerne an Frau Richter.