Sommerfest 2026
Vom Varieté bis zur Feuershow.
Marienau feiert das Schuljahresende.
Am 3. und 4. Juli haben wir mit unserem Sommerfest das Schuljahr gebührend mit Musik, Bühnenkunst, schönen Begegnungen und Gesprächen ausklingen lassen.
Varieté im Festsaal: Wenn der 12. Jahrgang verzaubert
Den Auftakt machte am Abend des 3. Juli eine Vorstellung, die das Publikum von der ersten Minute an in ihren Bann zog. Der 12. Jahrgang hatte im Rahmen des Fachs Darstellendes Spiel ein Varietéprogramm erarbeitet, das weit mehr war als eine Schulaufführung. Zaubertricks wurden mit Witz und Ironie vorgeführt, das Publikum wurde Teil des Geschehens, und zwei Schülerinnen verschwanden vor den Augen der Zuschauer, um kurz darauf wieder aufzutauchen. Der Festsaal war gut besucht, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeitende saßen dicht beieinander und erlebten gemeinsam, was passiert, wenn junge Menschen sich trauen, auf einer Bühne zu stehen.
Musik am Teich und Feuershow in der Dunkelheit
Nachdem der Vorhang fiel, verlagerte sich das Fest nach draußen. Auf der Terrasse des Haupthauses spielte die Schulband „Missing Beatriz" und sorgte für eine ausgelassene Stimmung.
Den krönenden Abschluss des Abends übernahm die nicaraguanische Künstlergruppe „El Nido de las Artes" mit einem Feuershow-Programm, das die Dunkelheit in ein Spektakel aus Licht und Bewegung verwandelte.
Musik, Zirkus und ein begeistertes Publikum: Der Morgen des 4. Juli
Der nächste Morgen knüpfte nahtlos an den Abend an. Die fünften und sechsten Klassen traten im Festsaal auf und präsentierten die Lieder, die sie zuvor bereits beim 6K United! Konzert zum Besten gegeben hatten. Neben dem Marienauer Schülerinnen-Chor gab es Gesangssoli, Klavierstücke und einen besonderen Moment: Ein Schüler trug ein selbst komponiertes Klavierstück vor, das das Publikum sichtlich bewegte. Auch der Marienauer Shanty-Chor war dabei und brachte mit seinen Liedern eine herzliche, fröhliche Stimmung in den Saal.
Im Anschluss zeigten die sechsten Klassen, was eine Woche intensiver Arbeit mit den Künstlerinnen und Künstlern von „El Nido de las Artes" bewirken kann. Jonglage, Akrobatik, Gleichgewicht und Mut. Die Zirkusnummern, die die Schülerinnen und Schüler einstudiert hatten, waren beeindruckend. Nicht, weil sie perfekt waren, sondern weil man in jeder Bewegung spürte, wie viel Freude und Überwindung dahintersteckten.
Zeugnisse, Abschied und die Vorfreude auf ein Wiedersehen
Den Abschluss bildeten die Zeugnisvergabe und die Verabschiedung in die Sommerferien. Manche gingen fröhlich, manche ein wenig wehmütig. Die Vorfreude auf das neue Schuljahr war trotzdem spürbar.
Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Mitarbeitenden und Gästen, die diese zwei Tage möglich gemacht haben, sowie „El Nido de las Artes“ für ihre besonderen Beiträge.