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UNESCO: Besuch der Landesbeauftragen für die Projektschulen

„Mein Ziel ist es, alle Schulen im regionalen UNESCO-Netzwerk regelmäßig zu besuchen“, sagt Nina Kossak. „Von der Grundschule im ländlichen Raum über Gymnasien und Gesamtschulen bis hin zu einer Internatsschule kommen im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen ganz unterschiedliche Schulformen zusammen. Und dennoch sind alle den Werten der UNESCO verbunden und versuchen, dies an vielen Stellen im Alltag mit Leben zu füllen.“ Ihr heutiger Besuch in Marienau hatte also zum einen das Ziel, unsere Einrichtung genauer kennen zu lernen, zum anderen ist es ihre Aufgabe als Landesbeauftragte zu prüfen, wie die UNESCO-Arbeit in Marienau umgesetzt wird. Zu diesem Zweck hatte Inés Mercado den Besuch vorbereitet und möglichst verschiedene beteiligte Gruppen und Akteure einzubinden. Paula und Greta informierten Nina Kossak über ihre Themen im Rahmen des Seminarfachs und der dort anzufertigenden Arbeit, Jacqueline Jänsch berichtete über geplante und auch bereits durchgeführte Aktionen aus dem vergangenen Jahr. Hier wurde besonders die Initiative der damaligen Klasse 5 berichtet, die mit ihrer Spendenaktion ein Stück Regenwald wieder aufforsten konnte. Samantha Naranjo empfing die Landesbeauftrage in ihrem Unterricht in Klasse 7, Rana Raslan-Alaoui und einige internationale Schüler*innen gaben Einblick in das Internatsleben von Schüler*innen aus verschiedenen Ländern der Welt. Die Schülersprecher*innen führten Nina Kossak über das Marienauer Gelände, bevor zur Mittagszeit zum Abschluss ein Gespräch mit Heike Elz und Gert Erber stattfand. Diese unterschiedlichen Stationen sollten Nina Kossak, selbst Lehrerin für Englisch und Biologie im Raum Hannover, einen umfassenden Einblick in den „Kosmos Marienau“ geben und aufzeigen, wie wir den Status als UNESCO-Projektschule ausfüllen. Inés Mercado kennt Nina Kossak bereits seit mehreren Jahren durch die gemeinsame UNESCO-Arbeit: „Wir hoffen, dass wir zukünftig wieder regelmäßig Regionaltagungen und gemeinsame Veranstaltungen planen können. Die Besuche vor Ort bieten auch immer Gelegenheit, Ideen für neue Formate und Kooperationen zu entwickeln.“

Marienau ist seit dem Jahr 2000 UNESCO-Projektschule und der Tradition einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung verpflichtet. Das Leben und Lernen in der Marienauer Gemeinschaft wird getragen von der aktiven Mitbestimmung und Mitgestaltung aller. Es entspricht unserer Tradition, dass die Schüler*innen Autonomie erlangen, Verantwortung übernehmen und Toleranz üben. Wir verstehen kulturelle Vielfalt als Bereicherung. In unserer Schule leben und arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft. Durch internationale Kontakte fördern wir die Begegnung mit anderen Kulturen und das Bewusstsein der eigenen Identität. Wir füllen Werte wie Menschenrechte, Umwelterziehung, globale Entwicklung in unserer täglichen Arbeit mit Leben, deshalb sind wir UNESCO-Projektschule.