„Die Menschenrechte sind Deine Rechte“ – UNESCO-Projektwoche 2018

Jahrgangsübergreifend standen 18 Projekte zur Wahl, die sich an den Millenniumszielen der Vereinten Nationen orientieren. Diese „Agenda 2030“, auch SDGs (Sustainable Development Goals) genannt, gab der UNESCO-Projektwoche ihren thematischen Rahmen. Von Mittwoch bis Freitag wurde intensiv gearbeitet, um am Präsentationstag, am ‚Tag der offenen Tür‘ die Ergebnisse aus den verschiedensten Bereichen vorführen zu können. Ein Großteil der Projekte wurde im Rahmen der Bühnenpräsentation am Vormittag vorgestellt, andere Projekt wurden auf dem Gelände oder in Klassenräumen präsentiert. Auch wenn hier für den Überblick die Projektleitert genannt werden, so brachten doch die Schüler die Präsentationen und Themen auf die Bühne.

Auf der Bühne machte das Projekt „Amnesty International: Briefkampagne für die Menschenrechte“ unter der Leitung von Frau Neils und Herrn Blume den Auftakt. Es beschäftigte sich mit der Verletzung von Menschenrechten auf der ganzen Welt und dem Brief als wichtigstes Instrument von Amnesty International, um die Rechte einzelner zu schützen. Um eine besonders schutzbedürftige Gruppe geht es auch im Theaterstück “The Neather – Log in the Darknet“. Basierend auf dem Original von Jennifer Haley zeigte die Gruppe ‚Darstellendes Spiel‘ unter der Leitung von Daniela Tautorus zwei Szenen als Teaser. Thema ist Pädophilie im vermeintlich freien Raum des Darknets.

Gleich mehrere Projekte haben sich mit Begriffen wie Rechtsextremismus, Rassismus und Diskrimierung beschäftigt. Unter dem Thema „Courage“ regten vier engagierte Mitglieder der Jugendgruppe (DGB) die Schüler zum Mit-, Nach- und Umdenken an und machten Ihnen Mut, sich mit Courage im Schulalltag für sich selbst und andere einzusetzen. Auch das Projekt VorBILDER in Sport und Politik von Herrn Panning und Herrn Hinrichs arbeitet thematisch dazu. [Zum Video…]

Einige Projekte rückten uns als Konsumenten in den Fokus: Unsere Entscheidungen beim Kauf und bei der Verwendung verschiedener Produkte sind der Teil, für den wir die Verantwortung tragen. Egal, ob es um Kosmetika wie im Projekt „Mikroplastik“ oder um Reiseplanungen und Buchungen geht. Wir sind verantwortlich für unsere Entscheidungen, auch als Touristen im nächsten Sommerurlaub. Und ob vermeintlich seriöse Siegel und Logos uns bei der Qual der Wahl immer eine Hilfe sind?

Den Sprung von der Theorie in die Praxis wagte das Projekt „Viva con Aqua“. Angeleitet von Hernn Karrasch und Herrn Lebert tauchte die Gruppe in die „Viva con Aqua“-Bewegung ein, die als St.Pauli-Initiative begann. Greifbares Ergebnis ist, dass das in der Schule Marienau ausgeschenkte Wasser fortan aus dieser Quelle prudeln wird und wir somit im Alltag einen konkreten Beitrag zum Projekt leisten können.

Die Gruppe um Gaby Hinrichs up- und recycelte Materialien für Kostüme und Bühnenbilder für die große Sportshow beim Sommerfest. Das Publikum konnte also schon einen ersten Bick auf Ewoks, den Todesstern u.v.m. werfen. Motto der Show dürfte nun allen klar sein… Den Abschluss bildete das Physik-Projekt von Herrn Simons, bei dem der Delorian aus „Zurück in die Zukunft“ dank Supraleiter endlich wieder Fahrt aufnehmen konnte. Nach der Präsentation ging der Tag nahtlos in den Tag der offenen Tür über. den thematischen Bogen dazu spannte unser Gast von der Barada Syrienhilfe e.V., Wissam Alsaidi. Er arbeitet ehrenamtlich für den Verein und berichtete von der Amal-Schule, für die wir vor einem Jahr eine Patenschaft übernommen haben. Mehr zum Spendenlauf für Barada und den Tag der offenen Tür lesen sie bitte im nächsten Bericht.
Text: SPT, LA