Aus den AGs: Journalismus-AG

Es ist ein Traum von vielen zu schreiben. Um sich diesem Traum anzunähern, braucht es neben Interesse und Talent im Umgang mit Sprache vor allem Übung und Gelegenheit zum Schreiben. Dies dachte sich auch Natália Kassner, Sozialpädagogin in Marienau. Seit Beginn des Schuljahres 2018/19 bietet sie eine Journalismus-AG für Schülerinnen und Schüler an. Ihr eigener Bezug zu diesem Feld? Natália Kassner hat schon während ihrer eigenen Abiturzeit für die Online-Plattform Social Startups.de geschrieben. Während ihrer Studienzeit war sie dann auch bei der Tageszeitung Frankfurter Rundschau tätig. Nun möchte sie ihre Erfahrungen an die Marienauer Schülerinnen und Schüler weitergeben. Dafür bietet die Journalismus-AG den passenden Rahmen. Im folgenden können Sie ein erstes Interview der AG lesen, das die AG-Teilnehmer mit Frau Elz geführt haben.

Frau Elz, beschreiben Sie sich in drei Worten:

Groß, fröhlich und wasserliebend

Wie war Ihr Lebensweg vor Marienau?

Ich habe immer in Internaten mit Menschen gearbeitet. Dabei war ich immer Lehrerin oder Schulleiterin

Was haben Sie ursprünglich studiert?

Anglistik und Germanistik

Warum Marienau?

Ich wurde auf Marienau gezielt angesprochen und habe mir den Ort angeschaut. Dabei hat mich die Atmosphäre sofort angesprochen – die Menschen und der Ort.

Was haben Sie sich dabei gedacht in der Schule zu wohnen?

Ich habe schon einmal im Internat gewohnt und hatte Lust darauf. Für Neues bin ich immer offen!

Haben Sie als Schülerin Internatserfahrung gesammelt?

Nein, aber ich hätte es total gerne erlebt.

Was wollten Sie besser machen als Ihre Lehrer?

Es war langweilig. Ich möchte, dass Schule und Leben zusammenkommen.

Wie schaffen Sie es Schulleiterin und gleichzeitig Lehrerin zu sein?

Ich denke darüber nicht nach und habe auch nicht den Eindruck, dass die Schüler es machen. Es ist völlig normal geworden.

Wie sehr liegt Ihnen die direkte Arbeit mit den Schülern am Herzen?

Es macht unglaublich Spaß und ist das Allerbeste. Ohne diese Arbeit wäre ich nicht hier.

Für wie wichtig halten Sie Tiere für Kinder?

Total wichtig. Ich bin mit Tieren aufgewachsen und konnte keinen Hund in Frankfurt am Main halten. Das Gelände hier bietet sich dafür im Besonderen an und daher habe ich auch gleich einen mitgebracht.

Was macht Marienau für Sie einzigartig?

Die Zusammenarbeit und das Leben mit den Menschen. Schüler, Lehrer und Mitarbeiter unterhalten sich über Privates. Das ist an anderen Schulen nicht der Fall. Ich habe großes Vertrauen in die Menschen in Marienau. Ich kann meinen Wohnungsschlüssel immer hängen lassen und keiner betritt die Wohnung oder klaut etwas. Die unterschiedlichen und vielfältigen Menschen können zusammenleben.

Was wünschen Sie sich noch für Marienau?

Dass dieser Ort sich für jeden immer wie eine große Familie anfühlt, er modern und einfach besonders bleibt.

Was wünschen Sie sich noch für Ihren weiteren Lebensweg

Wenn ich in Rente bin, werde ich hier wegziehen und wieder in den Süden zu Familie und Freunden ziehen und immer einen Hund haben.

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Interview!

Das Interview wurde in der Journalismus-AG geplant und umgesetzt. Die Idee zum Interview kam von Amelie Engler, die es auch führte. Weitere am Interview beteiligte Schülerinnen waren Matilda Lorenzen und Stella Borlan. Die Planung unterstützten Leony Schulz und Maike Frank.