02./03. Sept. Hunde, Pferde und Reiter zu Gast – großes Halali in Marienau

Schule Marienau richtet Jugendschleppjagd der traditionsreichen Niedersachsen-Meute aus. Was für ein Trubel an der sonst eher beschaulichen Schule Marienau. Vom 02. bis 03. September wurde das Jugendwochenende der Niedersachsen>Meute in Marienau ausgerichtet.
Zum ersten Mal hat die Schule Marienau die Unterkunft sowie ihr weitläufiges Areal für die Jugendschleppjagd zur Verfügung gestellt. Mehr als 40 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 20 Jahren, darunter einige Alumni und Marienauer Schüler, sind mit Ihren eigenen Ponys und Pferden am Freitag aus ganz Deutschland zum Jugendwochenende angereist. Darüber hinaus sind dazu fast 30 Hunde, britische Foxhounds, der Niedersachsen-Meute dabei. Die Hunde werden von den Reitern durch das Gelände begleitet. Die Jagddistanz von 15 Kilometern verlangt von Ross und Reiter einiges an Geschicklichkeit, um im teils bergigen Gelände, den flinken Foxhounds zu folgen. Eine Schleppjagd verläuft im Gegensatz zu einer „normalen“ Jagd jedoch völlig unblutig ab, es wird eine sogenannte Schleppe, mit einem Duftsekret, für die Hunde als Köder ausgelegt.
Um 16:00 Uhr erreichten die Kinder Marienau und haben die Schlafplätze bezogen, bevor sie sich zum Ausritt ohne Meute versammelten. Für die Eltern gab es einen kleinen Empfang im Haupthaus der Schule und Interessierte konnten an der von den Marienauer Schülern geleiteten Führung teilnehmen und das Gelände kennenlernen. Abends trafen sich die Marienauer und deren Gäste bei Lagerfeuer und schlossen neue Freundschaften. Das Highlight bildete der Abritt zur Schleppjagd am Samstagmorgen.
Zahlreiche Marienauer Schüler sowie Lehrer unterstützen tatkräftig den Initiator des Jugendwochenendes Paul von Schultzendorff, Jugendwart der Niedersachsen-Meute. „Wir freuen uns sehr mit der Niedersachsen-Meute das Jugendwochenende in Marienau durchzuführen“, erklärte von Schultzendorff. Für die vielen Pferdeliebhaber/innen an der Schule Marienau ist das ein wirklich aufregendes Erlebnis.